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Einen überraschenden Sieg beim Bücherwettbewerb „Wer liest, gewinnt“ konnte das Kant auf der Kinderbuchmesse mit nach Hause nehmen.

In den vier Jahren, in denen es den deutschlandweiten Wettbewerb schon gibt, wurde er am 6.11. diesen Jahres bereits zum 100. Mal ausgetragen. Insgesamt nahmen mehr als 300 Schulen daran teil – über 900 Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klasse. Neben dem Hans-Thoma-Gymnasium und dem Hebel-Gymnasium in Lörrach hatte dieses mal auch das Kant-Gymnasium die Ehre. Zusammen mit Frau Birkner und Frau Holzwarth waren etwa 20 Schülerinnen und Schüleri der Lese-AG vor Ort auf der Buchmesse in Lörrach, von denen vorerst drei beim Wettbewerb an den Start gingen: Fabienne, Hannah sowie Ronja aus der 6. Klasse (siehe Foto).

Der Autor und Moderator Hartmut El Kurdi führte durch die Veranstaltung und erklärte das System: In der ersten Runde mussten die 3er Gruppen Fragen zu den vier Büchern “BIG”, “Ein Bild von Ivan”, “Kira-Kira” und “Das Gegenteil vom Sorgen”, die für den Jugendliteraturpreis nominiert sind, beantworten. Die zweite Runde bestand aus einer freien Darstellung zu einem der vier Bücher.

Die drei teilnehmenden Schulen hatten einige Wochen zuvor die Bücher bekommen und konnten sich so auf das Quiz vorbereiten. Zu jedem Buch wurde jeder Gruppe eine Frage gestellt, welche die Gruppe zuvor selbst gezogen hat. Bis auf eine Frage, an der das Hans-Thoma-Gymnasium scheiterte, wurden alle Fragen richtig beantwortet. Während der angebotene Publikumsjoker das Hebel-Gymnasium bei einer Frage retten konnte, bestimme das Kant souverän die erste Runde.

Zur Überraschung aller Anwesenden hatte sich jede Schule das selbe Buch für die 2. Runde ausgesucht: Big. Nun betrat die gesamte Lese-AG des Kants die Bühne und hielt einen kurzen Vortrag über den Inhalt des Buches.
Es folgte ein kleines Theaterstück einer bestimmten Szene, ein selbst erfundenes TV-Interview mit der Hauptperson und eine Zusammenfassung der Meinungen über das Buch. Das HTG folgte mit einer ähnlichen Präsentationsstruktur und das Hebel-Gymnasium las eine Stelle des Buches vor und spielte die ausgedachten Gedanken der Hauptpersonen als Theater.

Die Jury, die aus einer Lehrerin, einem BZ-Redakteur sowie einer angehenden Lehrerin bestand, kürte das Kant zum Gewinner des Wettbewerbs, da sie die 1. Runde am besten hinter sich brachten und ihre Präsentation „aus mehreren Ebenen bestand“.
Als Preis winkte jedem Kind der Gewinnergruppe ein Büchergutschein über 50€ und eine Urkunde. Die 2. und 3. Platzierten bekamen einen 25€-Gutschein und ebenfalls eine Urkunde.
Man kann sich also sicher sein, dass die literarische Zukunft des Kants in besten Händen liegt!

Der Wettbewerb wurde von DasTelefonbuch und dem Jugendliteraturpreis initiiert, befindet sich in Partnerschaft mit dem Arbeitskreis für Jugendliteratur und dem deutschen Bibliotheksverband, steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie & Jugend und wird sowohl von Langenscheidt, als auch vom Spiegel gefördert.