Ruhig und ohne Zwischenfälle fand die alljährliche “Kant-Fete” fand am Freitagabend in den Räumen des Kant-Gymnasium statt. Das Motto des Abends lautete “High Society”. Dazu hatten sich die die Mehrheit der Besucher, mehrheitlich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, auch passend in Schale geworfen: Jacket und Krawatte bei den Jungs, schicke Röcke waren es etwa bei den Mädels. Dabei durfte die obligatorische Sonnenbrille bei niemandem fehlen. Auch einige Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, sich zu den Partygästen im Erdgeschoss der Schule zu gesellen.

"High Society" am Kant

"High Society" am Kant

Die meisten der Gäste waren natürlich Schüler der Mittel- und Oberstufe sowie ehemalige Schüler des Kant-Gymnasiums. Die jüngeren Schüler aus der Unterstufe feierten bereits am Nachmittag eine Art “Mini-Fete”, die von 16 bis 19 Uhr ein ähnliches Programm bot wie für die Älteren, deren Party um 20 Uhr begann. Um den Jugendschutzbestimmungen gerecht zu werden, durften die unter 16-Jährigen bis 22 Uhr die Tanzfläche unsicher machen, für die älteren Gäste ging die Party noch bis 24 Uhr weiter, bevor auch für sie die Deckenlichter angingen und sich alle auf den Heimweg begeben mussten.

Für die Musik sorgten die DJ Käràstà und DJ Crazy Lex, namentlich Karsten Sahner und Taner Oda, die mit Hip Hop, House- und Elektromusik kräftig einheizten und zum Mittanzen animierten. Ein weiteres Highlight war dabei der spontane Auftritt der Brüder Malik und Salim Megharia, die mit ihrer Rapeinlagen, Songs aus Malik Megharias kürzlich erschienenem Album, den Saal zum kochen brachten.

Neben der Tanzfläche war auch die Bar ein beliebter Aufenthaltsort, ein speziell abgetrennter Bereich, der erst ab 16 Jahren zugänglich war, da nur hier Alkohol ausgeschenkt wurde.

Eine Alternative stellte der so genannten “Chillout-Room” dar, der mit zahlreichen Sitzgelegenheiten eine entspannte Abwechslung bot. Zusätzlich konnten hier nichtalkoholische Getränke und belegte Brötchen erworben werden.

Im Vergleich zum Vorjahr seien es zwar weniger Besucher gewesen, so Hausmeister Michael Wissler, der Stimmung hätte dies aber keinen Abbruch getan.

dieser Artikel erschien am 16. März in der Badischen Zeitung